Holunderbllüten-Kräuter-Sirup selber machen

Holunderblüten-Kräuter-Sirup

Sirup selber machen ist kinderleicht. Außerdem schmeckt dieser Kräuter-Sirup herrlich erfrischend. Er eignet sich sowohl als feine Beigabe zu spritzigem Mineralwasser als auch als aromatisches Goodie in sommerlichen Cocktails. Ein weiterer Vorteil des hausgemachten Sirups ist, dass man stets weiß, was drin ist. Auch der Zuckergehalt lässt sich einfacher kontrollieren. Der Geschmack übertrifft außerdem einfach sämtliche gekauften Kräuter-Sirup-Varianten bei Weitem. Das schlägt sich qualitativ selbstverständlich auch auf die weiteren Rezepte, für die man den Sirup verwendet. Da gibt es schließlich einige Varianten: Ob aromatische Küchlein, Kekse, Puddings oder Cocktails – der hausgemachte Sirup lässt sich fabelhaft zum Verfeinern unterschiedlichster Speisen verwenden. Sirup selber machen zahlt sich also definitiv aus!

Sirup selber machen und einkochen

Der Sirup lässt sich problemlos etwas süßer herstellen und hält sich mit mehr Zucker (bis zu 1500 g in diesem Fall) auch weitaus länger. Stellt ihr den Sirup also nach meinem, nicht ganz so süßen Sirup-Rezept her, empfehle ich ein Abfüllen in kleinere Flaschen. Der Sirup hält sich nach dem Aufmachen dann etwa ein bis zwei Wochen. Geschlossen sogar bis zu einem Jahr. Was die Auswahl der Kräuter angeht, kann man ruhig kreativ sein. Hier gilt: Erlaubt ist, was schmeckt. Unsere Variante erinnert ein wenig an klassiche Kräuterlimonade, ist aber etwas weniger süß. Wer’s gern etwas süßer mag, fügt einfach ein wenig Zucker hinzu. Zitronenzucker macht sich in diesem Rezept übrigens fabelhaft!

Rezept für den Sirup

1,5 Stunden

je nach Flaschengröße

Zutaten:

  • 1200 ml Wasser
  • 1100 g Zucker
  • 40 g Zitronensäure
  • 10 Holunderblütendolden
  • 3 Stängel Zitronenmelisse
  • 2 Stängel Waldmeister
  • 2 Stängel Pfefferminze

Zubereitung:

Das Wasser mit dem Zucker und der Zitronensäure aufkochen. Danach die Holunderblüten und die Kräuter hinzufügen und 48 Stunden an einem dunklen und kühlen Ort ruhen lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Durch ein sauberes Tuch abseihen und erneut aufkochen. In vorbereitete, sterile Flaschen füllen und zuletzt sorgfältig verschließen.

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