Schockoholics aufgepasst: Raw Espresso-Chocolate-Cake
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Kaffee & Schokolade

Kennt ihr ihn auch? Den ultimativen Schokoflash? Den Moment, in dem ihr einfach nur nach Schokolade lechzt und in dem man euch nach stundenlanger Suderei einfach ein Stück Zartbitter in den Mund steckt, um euch endlich zum Schweigen zu bringen? Aber was tun, wenn ihr gerade entschieden habt, dass ihr euch gern etwas ausgewogener ernähren möchtet? Wenn ein Stück Schokolade euch in diesem Moment einfach nicht reicht?

Nicht verzweifeln! Ich habe heute die Lösung für dieses Problem im Gepäck: Raw Espresso-Chocolate-Cake. Eigentlich ja Schnitten, um genau zu sein. Die pure Schokobombe – ohne unnötige und leere Kalorien und kompliziert klingende Zusatzstoffe. Dafür aber mit jeder Menge nahrhafter Zutaten und auf Wunsch auch vollständig vegan!

Wie das geht? Na, mit einer feinen Crust aus Pekankernen und Datteln und einer saftigen Füllung auf Cashew-Basis. Bei so viel hochwertigen Inhaltsstoffen kann man dann auch ruhig mal ein bisschen mit Chocolate-Chunks um sich werfen. Muss man aber nicht, auch getrocknete Früchte und Nüsse machen sich als Deko ganz hervorragend! Wer auf Zucker ganz verzichten möchte, erhöht einfach die Menge an Kaffee-Extrakt und lässt Sirup und/oder Likör einfach weg. Schmeckt so oder so – immer und überall!

Raw Espresso Schoko Schnitten

Raw Espresso-Chocolate-Cake

2 Stunden

12 Stück

für die Basis:

  • 200 g Pekankerne
  • 130 g Datteln, entsteint
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz

für die Füllung:

  • 380 g Cashewkerne
  • 60 ml Espresso
  • 12 EL Ahornsirup
  • 125 ml Mandelmilch
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Kokosöl
  • 4 EL Kaffeesirup oder -likör
  • 1 TL Kaffee-Extrakt

für das Topping:

  • 90 g Kakaopulver, ungesüßt
  • 150 g Kakaobutter
  • etwas flüssiger Süßstoff/Stevia
  • 2 Handvoll Chocolate-Chips, Nüsse oder Trockenfrüchte zum Dekorieren

Zubereitung der Basis:

Für die Raw Espresso-Chocolate-Cake die Cashews vorab mit kochendem Wasser übergießen und dann zugedeckt, bei Raumtemperatur etwa eine Stunde ziehen lassen. Mithilfe eines sauberen Tuches ausdrücken und danach zur Seite stellen.

Für die Crust zuerst eine Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark auskratzen und dann mit allen weiteren Zutaten in einem Food Processor zerkleinern, bis eine klebrige Masse entstanden ist. Danach eine eckige Backform mit zwei Sheets Backpapier auslegen. Am besten über Kreuz und so, dass an allen Seiten die kurze Kante des Backpapiers über die Form steht. So lässt sich der Kuchen nach dem Backen problemlos aus der Form heben.

Die Crust dann gleichmäßig in der Form verteilen und zuletzt mit der Rückseite eines Glases glattdrücken. In den Gefrierschrank stellen und währenddessen die Füllung zubereiten.

Zubereitung der Füllung:

Für die Füllung vorab eine Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark gemeinsam mit den anderen Zutaten in der Küchenmaschine so lange zerkleinern, bis eine sämige Masse entstanden ist. Diese dann über die Crust gießen und ein paarmal leicht mit der Form auf die Küchenplatte klopfen, damit sich etwaige Luftbläschen auflösen. Die Raw Espresso-Chocolate-Cake dann wieder zurück in den Gefrierschrank stellen.

Zubereitung des Toppings:

Für die hausgemachte Schokolade zuerst die Kakaobutter schmelzen und dann sorgfältig mit dem Kakaopulver vermischen. Danach mit Süßstoff oder Stevia nach Bedarf süßen und über den Raw Cake gießen. Danach mit Chocolate-Chips, Nüssen, schokolierten Espressobohnen oder Trockenfrüchten garnieren. Zuletzt mit etwas Frischhaltefolie abdecken und am besten über Nacht einfrieren. Etwa 15 Minuten vor dem Verzehr aus dem Gefrierfach holen, in kleine Schnitten schneiden und servieren.

Tipp:

Sollte die Schokoschicht beim Schneiden brechen, stellt den Raw Espresso-Chocolate-Cake einfach noch einmal kurz in den Gefrierschrank. Dann einfach schneiden und erst danach antauen lassen! Das Ganze gibt’s übrigens auch in einer herbstlichen Kürbis-Variante, man muss sich schließlich vorbereiten …

2 Comments
  • Jürgen

    19. November 2017 at 9:30 Antworten

    Also dein Blog ist optisch eine absolute Augenweide und mit das schönste was ich bislang gesehen habe. Die Qualität der Fotos ist soo hochwertig und das Blogdesign so stimmig….bin grad total beeindruckt! Und man bekommt sofort Lust die Rezepte auszuprobieren 🙂

    • Katharina

      19. November 2017 at 10:17 Antworten

      Servus Jürgen!

      Danke für das supernette Kommentar, ich freu mich wirklich sehr, dass dir der Sweet Trolley so gut gefällt! 🙂 Wenn du ein Rezept ausprobierst, lass es mich wissen, ich freu mich immer sehr über Feedback!

      Liebe Grüße
      Katharina

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