Eiier verwerten - Eischneenockerl mit Vanillesauce

Eischneenockerl 2.0

Eischneenockerl mit Vanillesauce schmecken nicht nur fabelhaft, sie sind zudem kinderleicht herzustellen und eignen sich hervorragend zum Verwerten übrig gebliebener Eier. Gerade um die Osterzeit ein unbedingt erwähnenswerter Pluspunkt, wenn ihr mich fragt.

Eier verwerten leicht gemacht

Wer also schon fleißig am Ausblasen der Ostereier für den heurigen Osterstrauch ist, aber noch immer nicht weiß, wie er die übrig gebliebenen Eier verwerten soll, tut gut daran, sich das einfache Rezept für meine leckeren Eischneenockerl auf Orangen-Vanillesauce etwas genauer anzuschauen. Ganz besondere “Wölkchen”, wie meine Oma sagen würde. Mit etwas Orangenzucker und einem Schuss Cointreau verfeinert schmeckt das flaumige Dessert aus meiner Kindheit nämlich gleich noch ein bisschen feiner. Das nahende Ende der Zitrusfrüchte-Saison will außerdem ebenfalls gebührend zelebriert werden. Zwei Fliegen mit einer Klappe, also!

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Rezept für die Eischneenockerl auf Orangen-Vanillesauce

1 Stunde

4 Personen

Zutaten:

für den Orangenzucker:

  • 100 g Kristallzucker
  • 2 Bio-Orangen
  • 1 Vanilleschote

für die Vanillesauce:

  • 3 Eidotter
  • 2 ganze Eier
  • 250 ml Vollmilch
  • 250 ml Schlagobers
  • 50 g Kristallzucker
  • Vanilleschote, ausgekratzt
  • 1 EL Cointreau
  • eine Prise Salz

für die Eischneenockerl:

  • 3 Eiweiß
  • 750 ml Vollmilch
  • 90 g Kristallzucker
  • eine Prise Salz

Zubereitung:

Für den aromatischen Orangenzucker zuerst die Vanilleschote auskratzen und das Mark mit dem Zucker verrühren. Die Orangen dann heiß waschen und sorgfältig abtrocknen. Die Schale abreiben und danach ebenfalls mit dem Zucker vermengen. Die ausgekratzte Vanilleschote hinzugeben, alles in ein luftdichtes Gefäß füllen und verschließen. Bei Gelegenheit immer mal wieder umrühren.

Für die Vanillesauce zuerst die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Milch und das Schlagobers mit der Hälfte des Kristallzuckers, des Vanillemarks und der übrig gebliebenen Schote in einen Topf geben und aufkochen. Währenddessen etwas Wasser in einen zweiten Topf füllen und zum Kochen bringen. Danach die Eidotter und die ganzen Eier zuerst mit dem restlichen Zucker und dem Salz aufschlagen, bis sie ganz hell und schaumig geworden sind. Dann die Vanilleschote entfernen und die köchelnde Vanillemilch nach und nach eingießen und dabei ständig umrühren. Die Schüssel nun auf den Topf mit dem kochenden Wasser stellen und die Vanillecreme immer wieder von der Schüsselwand wegrühren (=”zur Rose abziehen”). Die Sauce danach durch ein Sieb in eine weitere Schüssel streichen und zuletzt mit etwas Cointreau verfeinern.

Für die Eischneenockerl die Eiweiße zuerst mit dem Kristallzucker und dem Salz zu festem Eischnee schlagen. Die Milch dann mit der ausgekratzten Vanilleschote und dem -mark in einem weiteren Topf aufkochen lassen und die Hitze ein wenig zurückdrehen. Nun zwei Esslöffel in sehr kaltes Wasser tauchen und aus dem Schnee Nockerl abstechen. In die heiße Milch setzen und zugedeckt etwa fünf Minuten ziehen lassen. Die Milch sollte dabei zu keinem Zeitpunkt kochen. Die Vanillesauce dann in vier Teller oder Schüsseln gießen und die Eischneenockerl mit dem Löffel aus der Milch nehmen und dann auf der Vanillesauce platzieren. Zuletzt mit etwas Orangenzucker bestreuen und servieren.

2 Comments
  • Daaaniieee

    6. März 2017at20:06 Antworten

    Wahnsinnig leckeres Rezept ? Manchmal ist es echt hart durchzuhalten gg Mache grad eine Ernährungsumstellung gg Vielleicht Probier ich das am Cheatday ❤️

    Lg Danie

    http://www.daaaniieee.at

    • Katharina

      7. März 2017at9:38 Antworten

      Dankeschön, freut mich, dass es dir gefällt! 🙂

      Ich versteh dich nur zu gut, eine Ernährungsumstellung ist schließlich etwas, das sich durch den gesamten Alltag zieht. Die komplette Struktur umzuschmeißen ist immer sehr mühsam, man muss sich aber immer vor Augen halten, dass es sich lohnt! Mit ein paar Cheatdays lässt sich das Ganze aber gleich ein bisserl leichter aushalten – gib‘ Bescheid wie’s dir geschmeckt hat!

      Liebe Grüße
      Katharina

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