DIY-Teebeutel & Gewinnspiel

Wer kann sich noch an Bügelperlen erinnern? Bitte jetzt aufzeigen! Ich für meinen Teil hatte in meiner Kindheit unglaublichen Spaß an diesem meditativen Spielzeug und habe meine Mutter mit meinen hunderten Kunstwerken beinahe in den Wahnsinn getrieben.

Übrigens nicht nur deshalb, weil die Perlen einfach überall rumlagen und vorm abendlichen Bad so viele davon aus meiner Kleidung kullerten, dass man damit problemlos aus dem Stehgreif ein kleines Bildchen hätte zaubern können. Nein. Meine damalige beste Freundin B. und ich waren irgendwann einfach so routiniert beim Stecken der zierlichen Perlenbildchen, dass meine Mutter in ihrem doch recht stressigen Alltag mit dem Bügeln kaum nachkam und bemüht lächelnd (und leise fluchend) in regelmäßigen Abständen eine neue Ladung destilliertes Wasser ins Bügeleisen gießen musste.

Die Jahre strichen ins Land, B. und ich verloren einander aus den Augen und die geliebten Bügelperlen wichen dem Interesse für Jungs, der Studienzeit in Wien und allerlei sonstigen spannenden Abenteuern. Als ich den dekorativen Bastelspaß dann unlängst zufällig beim Einkaufen entdeckte, brachte ich es einfach nicht übers Herz, mich nicht umgehend mit Perlen in allerlei Farben einzudecken. Zu nostalgisch, zu bunt, zu wunderbar einfach! Irgendwas Nettes, so dachte ich, wird man damit schon machen können. Und siehe da – man kann!

Teebeutel-DIY-Camellia-sinensis

DIY-Teebeutel mit Bügelperlen

Nach einer entspannten Tasse Tee und einer ausgiebigen Pinterest-Session entschloss ich mich dazu, einfach ein paar der gefundenen Ideen zu kombinieren und ein eigenes, kleines Projekt zu starten. DIY-Teebeutel mit hübscher Bügelperlen-Deko sollten es werden. Schließlich sollten wir alle ohnehin mehr trinken!

Da ich mich in letzter Zeit außerdem verstärkt mit Tee auseinandergesetzt habe und im Rahmen meiner Recherche immer öfter auf grünen Tee stieß, wurde ich neugierig und habe das Detox-Miniset von Tree of Tea entdeckt, das ich auf Anfrage auch testen und auch gleich zwei hübsche Boxen davon verlosen durfte. Die Detox-Minis bestehen aus drei verschiedenen Tees. Zum einen findet man darin den “Holy Detox”, einen würzigen Kräutertee, den “Daily Detox”, einen koffeinfreien Bio-Sencha-Grüntee und einen belebenden Sencha Grüntee, den sogenannten “Green Boost”. Und weil sie mir so gut geschmeckt haben und zudem lose daherkamen, habe ich sie auch gleich kurzerhand in meine DIY-Teebeutel gepackt. Die sind so nämlich nicht nur praktisch und perfekt dazu geeignet, in Sekundenschnelle den österlichen Frühstückstisch aufzuhübschen, sondern auch wahnsinnig lecker und gesund. Denn hochwertiger Kräuter- und auch grüner Tee haben nicht nur geschmacklich einiges auf dem Kasten. Aber fangen wir am besten einfach mal von vorne an.

DIY-Projects-Buegelperlen

Camellia sinensis – die Teepflanze

Für die Verarbeitung von grünem Tee verwendet man zumeist die kleinblättrige, zarte Camellia sinensis, deren Blätter sofort nach der Ernte einer Hitzebehandlung unterzogen und anschließend getrocknet werden. Das wirklich Spannende an der Camellia sinensis ist aber ihr ungeheures gesundheitliches Potenzial. Etliche aktuelle Untersuchungen weisen auf eine krebsvorbeugende und eine vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützende, medizinische Wirkung hin, die vor allem auf die Kraft der im Grüntee enthaltenen, großen Mengen Polyphenolen zurückgehen. Diese gelten nämlich gemeinhin als wirksame Antioxidantien, die gefährliche freie Radikale binden und unschädlich machen. Das ist besonders im Zusammenhang mit Anti Aging von Interesse und stellt einen großartiger Bonus dar, wenn ihr mich fragt. Abwarten, Tee trinken, gesund werden und jünger aussehen klingt schließlich nicht übel, oder?

Aber auch der hohe Epigallocatechingallat-Gehalt von grünem Tee ist nicht zu verachten, soll er doch laut unterschiedlichen, aktuellen Studien Krebs vorbeugen. Dazu sollte man seine Tasse Tee aber unbedingt pur genießen, da die Zugabe von Milch den Gehalt von Epigallocatechingallat (EGCG) nachweislich mindert. Besonders reich an EGCG ist die Teepflanze (Camellia sinensis) übrigens im Frühjahr, weshalb der produzierte Tee beim sogenannten “First Flush” geerntet werden sollte. Die zarten, grünen Teeblätter enthalten nämlich im Allgemeinen besonders viele Nähr- und Mineralstoffe.

Sencha: Sanft belebend!

Als zwei der bekanntesten, japanischen grünen Teesorten gelten Bancha und Sencha. Beide stammen von der selben Pflanze (Camellia sinensis) ab, der Unterschied liegt lediglich in der Pflückung. Beim Sencha werden nämlich die ersten drei Blätter, beim Bancha das vierte, fünfte und sechste Blatt geerntet.

Sencha gehört hierzulande zu den beliebtesten grünen Tees und erfreut sich gerade bei Tee-Anfängern einer großen Beliebtheit. Der äußerst milde, grasige Geschmack ist ein hervorragender Ausgangspunkt für weitere Erkundungen der vielfältigen, japanischen Teelandschaft. Außerdem ist Sencha unglaublich reich an den besprochenen Polyphenolen und verfügt über einen beachtlichen Theanin-Gehalt. Diese seltene Aminosäure mildert die aufputschende Wirkung des Koffeins, weshalb der Tee ganz ohne Körper oder Geist zu überfordern einfach sanft belebend wirkt. Perfekt für koffeinempfindliche Menschen wie mich, die am späteren Nachmittag noch nach einem Koffeinkick suchen, sich abends aber nicht schlaflos im Bett von einer auf die andere Seite wälzen möchten.

DIY-Teabags-Ostern

Gewinnspiel: Tree of Tea-Detox-Miniset

Zwei der drei Detox-Tees von Tree of Tea wurden auf der Basis von besagtem Sencha hergestellt. Einer davon mit süßen Orangenschalen, Minze und Kamille (Daily Detox), der andere mit frischem Ingwer, pikantem Chili und Pfeffer (Green Boost). Der Holy Detox hingegen ist eine gelungene Kräuterteemischung (Brennnessel, Melisse, Granatapfelkerne, …) mit mild-fruchtiger Note und einer typisch leichten Ingwer-Schärfe. Alle drei Teesorten eignen sich hervorragend als kleines Goodie für im Alltag oft überfällige Momente der Entspannung und schmecken ungelogen großartig. Aber das testet ihr am besten selbst, schließlich darf ich zwei der schicken Boxen verlosen. Was ihr dafür tun müsst? Mir bloß unter diesem Beitrag verraten, welche der drei Tees euch am besten gefällt. Ganz unkompliziert in der Kommentarfunktion!

Das Gewinnspiel läuft bis zum 30. April 2017, 20 Uhr. Ausgelost wird dann am 1. Mai 2017 – direkt in den Kommentaren. Wir drücken dir die Daumen! Der Gewinner/die Gewinnerin erhält den Gewinn nach Bekanntgabe der Anschrift via Postsendung. Der Gewinn kann nicht in bar ausgelöst oder umgetauscht werden. Wir behalten uns das Recht vor, das Gewinnspiel zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigungen zu beenden, sollte aus technischen oder rechtlichen Gründen eine ordnungsgemäße Durchführung nicht mehr gewährleistet werden können. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teebeutel selber machen

Anleitung zum Basteln der DIY-Teebeutel

Man braucht:

Karton/Bastel-/Zeichenpapier

Bakers Twine

kleine Lochstanze

runde Stanze

sechseckige Bügelperlen-Aufsteck-Form

Bügelperlen nach Wahl

Bastelkleber

große Teebeutel

Schere

So geht’s:

Für die DIY-Teebeutel die gekauften Teebeutel mit losem Tee füllen und das offene Ende mehrmals überschlagen, bis ein Quadrat entstanden ist. Mit einem einfachen Tacker links und rechts zutackern und mit einer kleinen Lochstanze (oder mit einer Seite eines doppelten Lochers) ein Loch in eine der beiden oberen Ecken stanzen. Den Bakers Twine durch das Loch ziehen und mit einem kleinen Knoten befestigen.

Mit den Bügelperlen kleine Blümchen stecken und mit Backpapier bedecken. Das Bügeleisen (Stufe 2/Wolle) etwa 20 Sekunden aufs Backpapier drücken und kontrollieren, ob die Perlen auf der gebügelten Seite ordentlich miteinander verschmolzen sind. Sollte dies nicht der Fall sein, keine Angst, einfach noch ein paar Sekunden andrücken. Aber schön behutsam! Das Bügeleisen ist schließlich auch auf Stufe 2 noch recht heiß und die Perlen leider schneller geschmolzen als einem lieb ist!

Mit einer runden Papierstanze Kreise aus dünnem Karton, Bastel- oder Zeichenpapier stanzen und die Perlen-Blümchen mit Bastelkleber ein wenig an den Rand versetzt ankleben. Mit einer kleinen Lochstanze ein Loch stanzen, eine Seite des, auf den Teebeuteln befestigten Bakers Twine durch das kleine Loch des Anhängers ziehen und nach etwa fünf Zentimeter Abstand mit einem Knoten befestigen – fertig sind die supereinfachen DIY-Teebeutel!

Buegelperlen-Upcycling-Waterdrop-PaperFoam

Wer mich kennt, weiß, dass ich große Freude am Upcycling kleiner Alltagsgegenstände habe. So kam’s, dass ich die PaperFoam-Trays der schicken Waterdrops prompt zum übersichtlichen Behälter für meine Bügelperlen erkoren habe. Praktisch, oder?

11 Comments
  • Stefanie

    15. April 2017 at 18:02 Antworten

    Green Boost mit Ingwer, Pfeffer und Chilli hört sich wahnsinnig interessant an, den würde ich gern probieren.
    LG Stefanie

  • Natalie

    17. April 2017 at 18:07 Antworten

    Hallo und frohe Ostern,
    ich würde am liebsten Daily Detox testen. Die gebastelten Teebeutel sind ja zuckersüß, aber ich muss gestehen, dass mir das zu viel Arbeit wäre.
    LG Natalie

  • Tine

    18. April 2017 at 15:01 Antworten

    Hi!
    Danke für die tolle Verlosung! Ich würde den daily Detonation Tee als erstes testen😊vlg tine

    • Katharina

      2. Mai 2017 at 10:19 Antworten

      Liebe Tine!

      Herzlichen Glückwunsch, du hast gewonnen! Schickst du mir vielleicht kurz ein Mail bzw. eine PM auf Facebook, damit ich weiß, wo ich das Päckchen hinschicken darf? 🙂

      Liebe Grüße
      Katharina

  • Sara

    20. April 2017 at 17:52 Antworten

    Daily Detox hört sich wirklich sehr gut an und lecker.
    Ich würde mich darüber wirklich sehr freuen

  • Laura

    24. April 2017 at 16:14 Antworten

    holy Detox klingt ja super und würde ich gerne mal ausprobieren 🙂

  • Franzi

    24. April 2017 at 16:18 Antworten

    Den Holy Detox hab ich schon probiert, der war klasse 🙂 Deshalb würd ich gern die anderen testen

  • Anika

    24. April 2017 at 21:12 Antworten

    Holy Detox klingt super lecker, den würde ich sehr gerne einmal testen! 🙂

    Liebe Grüße und noch einen schönen Abend!
    Anika

  • Dinah

    28. April 2017 at 21:55 Antworten

    Mein Favorit wäre Daily Detox .

  • Steffi

    29. April 2017 at 23:00 Antworten

    Die Sorte Green Boost klingt wirklich sehr lecker 🙂

    Liebe Grüße
    Steffi

  • […] nur wahnsinnig frisch, sondern macht auch so richtig schön munter. (Hier findet ihr ein paar Tipps zum Aussuchen der optimalen Teesorte!) Auch sehr gerne verarbeite ich Naturmolke. Die fördert ebenfalls die Verdauung und hat – […]

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