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Apfelernte

Um mir im Morgengrauen die prallsten Äpfel für meine schokoladige Cookie-Apple-Pie von den Bäumen zu pflücken, steh ich auch gerne mal ein bisschen früher auf. Genauso meine Schwester, die sich prompt als Erntehelferin angekündigt hat. Freitagmorgen verbrachten wir also in Gummistiefeln und Regenparka bei uns im Garten.

Langsam wird es richtig herbstlich hier, was man wunderbar an der unverkennbar dicken Nebeldecke erkennen kann, die morgens wie eine fluffige Wolke über unserem Garten hängt. Ich liebe Nebel, weshalb ich einen frühen Start in den Tag derzeit ganz besonders genieße. Die ganze Umgebung sieht aus wie die Vorstellung der Szenerien aus alten, dicken Märchenbüchern.

Nach dem entspannten Pflücken habe ich erstmal eingekocht, püriert, gebacken und dann natürlich ausgiebig genascht. Was ich alles aus unseren erntefrischen Äpfeln gezaubert habe, bekomme ich aber gar nicht in einen Beitrag. Deshalb beginne ich mal mit dem einfachen Rezept für diesen herrlichen, gedeckten Apfelkuchen mit Zimt und Schoko-Cookies. Wir genießen die feine Mehlspeise übrigens am liebsten mit einem großen Löffel dicker Sahne und einer großen Tasse Milchkaffee.

Rezept fürs fruchtige Herbstdessert

2 Stunden

2-4 Personen

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 200 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eidotter
  • 1 Bio-Zitrone (Schale)
  • 1-2 EL kaltes Wasser
  • 500 g Äpfel
  • 30 g brauner Zucker
  • 3 EL hausgemachter Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 30 g Vollkorn-Cookies (in meinem Fall „Hobbits“ mit Schokolade)

Cookie-Apple-Pie-Rezept

Für die leckere Cookie-Apple-Pie zuerst Mehl, Salz, kalte Butter, Zucker, Eidotter, Zitronenschale und kaltes Wasser zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und zwei Stunden kaltstellen. Äpfel schälen, halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in feine Spalten schneiden. In einer großen Schüssel sorgfältig mit braunem Zucker, Vanillezucker und Zimt vermischen.

Die Cookies fein zerbröseln. Eine Pieform mit etwas Butter einfetten und den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Hälfte des Teiges auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und die befettete Pieform damit auslegen. An den Rändern gut festdrücken und am Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Danach die Keksbrösel auf den Boden streuen und die Apfelspalten fächerförmig darauf verteilen. ⅓ des restlichen Teiges dünn ausrollen und dann mit einem Teigrädchen in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Die Teigstreifen gitterförmig auf der Apfelfüllung verteilen.

Den restlichen Teig dünn und länglich ausrollen und danach in drei 1 cm breite Streifen schneiden. Die Enden (einer Seite) der drei Streifen mit Daumen und Zeigefinger festdrücken, so dass sie miteinander verbunden sind. Beginnen zu flechten und den Zopf auf den Rand der Pie setzen. Dem Rand entlang fertig flechten, bis der gesamte Rand mit einem Zopf bedeckt ist. Die Pie dann 35-40 Minuten backen. Sollte sie drohen zu dunkel zu werden, einfach mit Alufolie bedecken. Kurz abkühlen lassen und zuletzt mit frischer, dicker Sahne servieren.

Äpfel

Ein bisschen Teig bleibt übrig. Damit lassen sich aber im Nu drei hübsche Mini-Apfelküchlein herstellen. Perfekt fürs Büro! Die Zubereitung passt übrigens am besten mit einem Muffinblech – die Mulden einfach mit dem Teig auslegen, kleine Zöpfchen für den Rand flechten und einen Apfel klein würfelig schneiden, in Zucker und Zimt wälzen, in die „Körbchen“ füllen und 20-30 Minuten backen.

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